Unser individueller Nährstoff­bedarf ist so einzigartig wie unser Finger­abdruck

Die Nährstofftherapie oder Orthomolekulare Medizin stellt die Ernährung in den Mittelpunkt aller Heilungsansätze. Lebensnotwendige Makro- und Mikronährstoffe werden dem Körper in therapeutischen Dosen zugeführt, um umwelt-, ernährungs- und stressbedingte Defizite auszugleichen.

Ausreichend Nährstoffe aufnehmen

Nährstofftherapie Grundlagen

Der Körper kann Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Proteine Kohlenhydrate und Fette nicht selber produzieren. Er muss sie also über die Nahrung in ausreichender Menge aufnehmen. Das klingt einfacher, als es ist. Wo genau die optimale Nährstoffdosierung liegt, lässt sich nur individuell austesten – schließlich ist jeder Mensch auch biochemisch einmalig.

Nun verdient die moderne Ernährung leider allzu häufig das Prädikat „nährstoffmangelhaft“. Nach einer Studie des US-Landwirtschaftsministeriums enthalten Gemüse und Früchte heute durchschnittlich 40 % weniger Vitamine als vor 40 Jahren. Den ausgelaugten Böden fehlen sogar bis zu 60 % ihrer ursprünglichen Nährstoffe. Da fällt es schwer, sich gesund zu essen.

Bedingt durch Umweltbelastungen, Stress und falsche Ernährung (Zucker, Fett, Alkohol) müssen wir von manchen Nährstoffen drei Mal so viel aufnehmen wie empfohlen. Die Orthomolekulare Medizin arbeitet mit gezielter Nahrungsergänzung, um das zu erreichen. Dabei wird auch die Zusammensetzung von Trägersubstanzen berücksichtigt, die eine Aufnahme und Verwertung der Nährstoffe erst möglich machen.

Über Jahre hinweg kann der Körper einen klinisch schwer nachweisbaren Nährstoffmangel kompensieren, solange die Darmflora weitgehend intakt ist. Doch Leber und Zellen werden dann nicht mehr ausreichend entgiftet, sodass die Immunabwehr dauerhaft schwächelt. Die Nährstofftherapie deckt auch solche schleichenden Degenerationsprozesse auf, die zu vielfältigen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen führen können.